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Ein herzliches Willkommenallen Erstklässlerinnen und Erstklässlernder Schillerschule!
Einschulungsfeier der Schillerschule Wiesloch am 13.09.2008
107 ABC-Schützen mit fröhlichem Fest begrüßt Wieder 4 Eingangsklassen an der Schillerschule Wiesloch
Trotz Dauerregen strömten am Samstagmorgen zahlreiche vergnügte Kinder mit ihren Schulranzen auf dem Rücken, Schultüten im Arm und den Eltern an der Hand zur evangelischen Stadtkirche Wiesloch. Unter dem Motto „Gott sagt zu Dir: „Ich hab´ Dich lieb, ich wär´ so gern´ Dein Freund!“ begann dort um 9 Uhr der ökumenische Gottesdienst für die Schulanfängerinnen und –anfänger der Schillerschule, den Pfarrerin Susanne Schneider-Riede und Pfarrer Berthold Enz gemeinsam gestalteten. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche machten die beiden Geistlichen den Kindern Mut, ihren neuen Lebensabschnitt freudig und selbstbewusst anzugehen und gaben ihnen Gottes Segen mit auf den Weg. Kurz nach 10 Uhr waren dann alle zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der festlich geschmückten Aula versammelt. Natürlich fanden nicht alle Eltern, Verwandten und Gäste ebenfalls dort Platz; von der Brüstung im ersten und zweiten Stockwerk jedoch konnten auch die anderen Besucher das bunte Treiben gut beobachten. Als die kleinen Katzen, Raben, Mäuse und Eisbären alle ihren Platz in den ersten Reihen gefunden hatten und erwartungsfroh zur Bühne blickten, wurden sie mit dem Gedicht „Wir sagen hallo“ von Kindern der zweiten Klassen sehr herzlich an der Schillerschule willkommen geheißen.
In seiner Begrüßung betonte Rektor Dietmar Leder die Bedeutung dieses Tages für die Schulanfängerinnen und –anfänger, aber auch für die Schule selbst, die sich schon sehr auf ihre neuen Schützlinge freue. „Ihr habt uns sehr gefehlt, nachdem eine Woche lang nur Zweit-, Dritt- und Viertklässler im Haus waren; schön, dass Ihr nun endlich da seid!“ Er verriet den Erstklässlern auch gleich ein wenig davon, was sie im kommenden Schuljahr so alles lernen werden. Dabei stellte er in Aussicht, dass sie zu Recht stolz darauf sein werden, das erste Buch selbst gelesen zu haben. So nannte dann auch ein Schulanfänger „das Lesen“, als er befragt wurde, worauf er sich am meisten freue. Von einigen wurde auch der Schwimmunterricht genannt, den viele Kinder mit Spannung erwarten. Der Schulleiter versprach: „Jedes Mädchen und jeder Junge wird etwas in der Grundschule finden, was sie oder er am liebsten macht – sei es lesen, schreiben, rechnen, singen, basteln, Sport treiben oder etwas anderes.“ Natürlich verschwieg er ihnen aber nicht, dass die Schule auch etwas von ihnen erwarte. Nicht die Beherrschung des „Lernstoffs“ oder das Schreiben von guten Noten stellte er dabei in den Vordergrund, sondern den freundlichen und respektvollen Umgang miteinander und den Willen, bei allen Aktivitäten in der Schule engagiert dabei zu sein. So engagiert wie die Kinder der zweiten Klassen, die nun wieder an der Reihe waren. Mit dem Lied „Heute kommst Du in die Schule“ luden sie ihre neuen Schulkameraden ein: „Komm herein, denn bei uns bist du willkommen!“. Außerdem berichteten sie, was einen in der Schule so alles erwartet und versprachen zugleich: „…das Lesen, Rechnen, Schreiben, das lernst Du hier im Nu.“ Dann machten sie allen Kindern Mut, die wie die kleine Julia in dem nun folgenden Theaterstück „ABC-Zauber“ noch ein wenig Angst vor dem Lesenlernen haben.
Schließlich gibt es ja für alle Fälle immer noch den Buchstabenzauberer, der gemeinsam mit seinen 26 Buchstabenkobolden den Kleinen immer gerne hilfreich zur Seite steht. Sehr beeindruckt waren diese dann vom Vortrag des Lieds „school things“, in dem die Zweitklässler in englischer Sprache wichtige Schulutensilien vorstellten. Nachdem ihnen mit einem kleinen Gedicht noch die besten Glückwünsche mit auf den Weg gegeben worden waren, wurden alle Katzen, Raben, Mäuse und Eisbären zu ihren Klassenlehrerinnen Frau Börke, Frau Bös und Frau Kwella und ihrem Klassenlehrer Herrn Lukey einzeln nach vorn auf die Bühne gerufen und machten sich auf den Weg in die Klassenzimmer.
Während die Kinder dort ihre erste Schulstunde erlebten, erfuhren die Eltern von Rektor Dietmar Leder neben organisatorischen Dingen auch, auf welchen wichtigen Grundsätzen die pädagogische Arbeit an der Schillerschule basiert. Neben der Erziehung zur Gewaltvermeidung und dem respektvollen, verantwortungsbewussten Umgang miteinander nannte er die Hinführung der Kinder zu einer aktiven, positiven Lernhaltung. Wichtige Voraussetzung für die Umsetzung dieser Leitgedanken sei die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Als eine Möglichkeit, sich aktiv gestaltend ins schulische Geschehen einzubringen, wurde dann der Förderverein der Schillerschule von der ersten Vorsitzenden Dr. Mary Grolig vorgestellt. Welche schönen und angenehmen Formen die Mitwirkung unter anderem annehmen kann, wurde sehr anschaulich von Eltern der zweiten Klassen demonstriert, die die Gäste im Anschluss daran mit Kaffee, Kuchen, Brezeln und dem einen oder anderen Gläschen Sekt bewirteten. Wegen des Regenwetters konnte dies zwar nicht wie sonst üblich im Hof stattfinden, doch packten zahlreiche Eltern tatkräftig mit an, um die Aula binnen weniger Minuten vom Theatersaal in ein Café zu verwandeln. So gab es auch in diesem Jahr wieder einen gemütlichen Ausklang für das rundum gelungene Einschulungsfest mit vielen schönen Eindrücken für alle Gäste.
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homepage | mail | impressum | letzte Änderung 18.09.08 von
R.Hanke